Prof. Olivier Schecker
09.10.2026

EASS Tagung 2024

Die Relevanz energiesparender autonomer Sensorsysteme nimmt im Kontext allgemeiner Energieeinsparungen immer weiter zu. Die 12. EASS-Tagung am 19. und 20.03.24 an der Universität Freiburg unterzeichnete diese Schlüsselposition.
Im Anschluss der Bericht von Prof. Olivier Schecker.
 

Kontakt
Downloads

Prof. Dr. Olivier Schecker und Prof. Dr. Laura Comella waren Verantwortliche der EASS 2024 in Freiburg

| copyright: VDE

Von der Energieeffizienz zur Energieautonomie

Energieautonome Sensorsysteme arbeiten so effizient, dass sie kaum Batteriewechsel benötigen, und das bis hin zur energetischen Autarkie. Um das zu erreichen, wird anhand von Harvester- Komponenten die Umgebungsenergie in nutzbare Energie überführt, was die Lebenszeit solcher Systeme stark verlängert - im besten Fall bis hin zur Lebenszeit der Komponenten des Systems.

Im Laufe der EASS24 wurden von Sensorprinzipien über Funklösungen, Energiespeichern und Harvestern bis hin zur Datenverarbeitung mit und ohne KI sowie allgemeine Konzepte besprochen. 

Fachlicher Austausch - und ein bisschen mehr

Es fand ein reger Austausch der deutschsprachigen Community auf dem Gebiet der energieautarken Sensorsysteme statt. Neben den spannenden Fachvorträgen und regen inhaltlichen Diskussionen konnten die Teilnehmer den Campus der technischen Fakultät der Universität Freiburg besichtigen. Die Entwicklung über die Jahre der sogenannten 13. Fakultät wurde von dessen Dekan Herrn Prof. Dr.-Ing. Frank Balle beschrieben - eine Geschichte, gespickt mit Anekdoten und erstaunlichen Wechselwirkungen wie diejenige mit dem direkt gegenüber liegenden SC Stadion. Auch die Stadt Freiburg hieß die Teilnehmer der Tagung mit einem „privaten“ Empfang im alten Rathaus der Stadt willkommen. Und nicht zuletzt trug das Hotel Rappen auf dem Münsterplatz mit dazu beitrug, dass die Grenzen zwischen beruflicher Tätigkeit und Urlaub fast verwischt wurden.

Klima-Puzzle-Workshop

| copyright: VDE

Ganz im Trend: der Klima-Puzzle-Workshop

Zuguterletzt wurde am Ende der Veranstaltung ein so genannter Klima-Puzzle-Workshop angeboten, der es den Teilnehmern erlaubte, sich die wissenschaftlichen Inhalte der IPCC-Reports im Rahmen eines gut verständlichen „Serious Games“ anzueignen, um so die Notwendigkeit von Energieeinsparungen wissenschaftlich ‚unterfüttern‘ zu können.